Richard Melisch referiert bei der Görlitzer NPD zum Thema „Das Ende der Globalisierung”

Samstag 19. Juli 2008 drucken drucken

Die Görlitzer NPD / Niederschlesien – Oberlausitz begrüßte am gestrigen Abend den Buchautor und Nahost-Experten Richard Melisch, der zum Thema „Das Ende der Globalisierung” referierte

Richard Melisch referiert bei der Görlitzer NPD zum Thema „Das Ende der GlobalisierungEntscheidende globale Umwälzungen haben begonnen. Dies prangert nicht zuletzt die NPD als Übel der derzeitigen Politik an. Der Nahe Osten, jedoch auch Mittel- und Südamerika spielen dabei eine entscheidende Rolle. Fast dreißig Jahre lebte und arbeitete Richard Melisch im Nahen Osten, so unter anderem Dubai, Saudi Arabien, Kuwait und dem Libanon. Mit seinem Buch „Der letzte Akt – Die Kriegserklärung der Globalisierer” (Grabert-Verlag) bietet Melisch nicht nur Einblicke, vielmehr auch Ausblicke aus der Falle der Globalisierung und stützt damit die Thesen der NPD.

Daß immer mehr Menschen erkennen, erst recht in der BRD, daß Globalisierung nichts anderes als eine menschenverachtende Kapitalgesellschaft weniger Gewinner und vieler Verlierer darstellt, wurde am gestrigen Abend deutlich. Noch vor Beginn des Referats des Buchautors und Nahost-Experten Richard Melisch nahm die Görlitzer NPD, wie schon vor zwei Wochen, erneut neue Mitglieder auf.

Melisch, der viele Jahre im Nahen Osten lebte und arbeitete, kennt wie kaum ein anderer die unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Systeme, vom freien Nationalstaat bis hin zu den Globalisierungsextremisten, die letztendlich über die Beherrschung des Finanzsystems ihre Welteroberungspolitik betreiben. Eine entscheidende Rolle für die Aufklärung, was Globalisierung – außerhalb des eigentlichen Begriffes der Wirtschaft – darstellt, gibt Thomas Barnett, ein intimer Berater des US-Präsidenten George W. Bush. Will man die us-amerikanischen Pläne der Globalisierung sowie ihrer Helfershelfer verstehen kommt man nicht umhin, sich mit Barnett auseinanderzusetzen, der mit seiner Veröffentlichung “The Pentagon’s New Map” – „Des Pentagons neue Weltkarte” für Furore sorgen könnte.

Es könnte, tut es aber nicht, denn sein Buch legt die menschenverachtenden Strategien der Globalisierungsextremisten offen weshalb es nicht verwundert, daß zwar die BRD-Regierungen der letzten Jahrzehnte Globalisierung als Heilsbringer darstellen, was sich jedoch dahinter verbirgt, verschweigen. So ist Barnetts Buch auch lediglich in englischer Sprache und nur auf dem us-amerikanischen Markt erhältlich. Melisch ging hierauf vor den ca. 45 Gästen der NPD in Görlitz ein und legte die vier Ziele der Globalisierung nach US-Vorbild und ihrer Helfershelfer offen:

  1. Menschen sind Humanressourcen.
  2. Kein Land darf natürliche Ressourcen ausschließlich für sein Volk besitzen. Die Ressourcen sind zu privatisieren.
  3. Keine Regierung der Welt darf den Fluß von Milliarden Krediten behindern. Gewinne dürfen nicht behindert werden, aus den Ländern wieder abzufließen.
  4. Keine Regierung eines Volkes der Welt darf die „Friedenseinsätze” des amerikanischen Militärs behindern.

Wer also gegen die ersten drei Grundsätze der Globalisierungsextremisten verstößt, muß damit – wie seit dem Zusammenbruch des Ostblocks als Gegengewicht zu den USA deutlich geworden ist – mit der Konsequenz eines „Friedenseinsatzes” rechnen. Die militärischen Einsätze auf dem Balkan, insbesondere Jugoslawien, dem Nahen Osten, auf dem Hindukusch oder dem Irak mit seinem unermeßlichen Reichtum an Erdöl sind ausreichend Beleg für die Menschenverachtung und nicht zuletzt der Kriegstreiberei, worin Globalisierung sich tatsächlich ausdrückt.

Wie sich die Gleichheit zwischen Barnetts Thesen und verbalen Äußerungen darstellen, wird anhand der Formulierung deutlich, daß die Gegner der Globalisierung nichts anderes als „Terroristen” sind. Barnett sagt: „Tötet sie” und sie werden getötet, wie sich an den militärischen „Friedensmissionen” der westlichen „Demokratie”, den Vertretern der Globalisierung – deren Fadenscheinigkeit anhand des Irak-Krieges überaus deutlich wurde -zeigt. Schon längst wurde den Menschen der Begriff des „internationalen Terrorismus” nicht nur als Tat einzelner Personen indoktriniert, vielmehr ganze Staaten damit in Verbindung gebracht.

Richard Melisch zeigte aber auf der Veranstaltung der NPD in Görlitz, daß es auch anders geht, daß sich zunehmend – internationaler – Widerstand regt. Hier ist die 1996 gegründete „Shanghai Cooperation Organisation (SCO)”, zu deutsch „Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit” zu nennen, die sich als Gegengewicht zur westlichen Wirtschaftsgesellschaft entwickelt. Die SCO ist dabei hauptsächlich neben Rußland in Asien aktiv, dem Wirtschaftsraum mit den größten Entwicklungsimpulsen. Aber auch vor der Haustür der USA regt sich zunehmend Widerstand: Bolivien, Brasilien, Argentinien, Venezuela und zu erwartend auch Mexiko.

Nur wer tatsächlich versteht, was Globalisierung tatsächlich darstellt, ob nun kapitalorientierte Interessen verfolgt werden, wie sie die CDU/CSU, SPD und FDP vertritt, oder nach stalinistischem Vorbild dunkelroter Vorstellungen einer SED-PDS-Linke oder Grüne, kann die Zusammenhänge finden. Daß das politisch unterwanderte mediale System nicht darüber berichtet, jegliche Kritik ablegte und Globalisierungsextremismus als zwangsläufigen Selbstlauf darstellt ist Anhaltspunkt, wie es um den „Westen” bestellt ist. Vorträge wie von Richard Melisch bei der Görlitzer NPD helfen dabei, die Feinde der Demokratie zu erkennen und hieraus ableitend auch ihnen entgegenzutreten, aber mit den richtigen – internationalen – Partnern.