Torsten Hiekisch (NPD): „Es ist eine kleine Gesellschaft, die sich die Pfründe teilt und in gegenseitiger Abhängigkeit steht”

Montag 28. Juli 2008 drucken drucken

Die wirtschaftliche Situation im Gütertransportgewerbe ist dramatisch, so das einstimmige Resümee eines Arbeitstreffens zwischen Vertretern des Gütertransportgewerbes und Torsten Hiekisch (NPD)

Torsten Hiekisch (NPD): „Es ist eine kleine Gesellschaft, die sich die Pfründe teilt und in gegenseitiger Abhängigkeit stehtIn Görlitz tritt, so ein Medienbericht, gerade das ein, wovor die NPD mit Jürgen Gansel als Abgeordneter der NPD-Fraktion (Sächsischer Landtag) und Torsten Hiekisch (NPD) als regionaler wirtschaftspolitischer Sprecher noch am 21.12.2007 zu den „Feierlichkeiten” der Schengenraumerweiterung warnte: Sozialmißbrauch durch EU-Ausländer. Im Gegensatz hierzu spitzt sich die wirtschaftliche Situation – im konkreten Fall die des Gütertransportgewerbes – dramatisch zu.

Die wirtschaftliche (Fehl-)Entwicklung, die durch die NPD im Sächsischen Landtag und auf Kreisebene vorhergesagt wurde, führt für immer mehr Menschen in das soziale Abseits: Entlassungen im Gütertransportgewerbe aufgrund osteuropäischer Billigkonkurrenz und dramatisch angestiegene Kraftstoffpreise, so die Quintessenz eines gestern stattgefundenen Treffens von Beschäftigten des Gütertransportgewerbes und Torsten Hiekisch (NPD) als wirtschaftpolitischen Sprecher der regional verankerten Nationaldemokraten.

Abseits der „großen” Politik, in die die Bürgerinnen und Bürger keinerlei Vertrauen mehr besitzen, wenden sich immer mehr Menschen ratsuchend an die Heimatpartei, die NPD. Daß dies bei den Globalisierungsextremisten mit ihren Helfershelfern in den medialen Redaktionsstuben zu Panikreaktionen und daraus resultierend zur Verunglimpfung breiter Volksteile führt, ist schon ständiger Begleiter in der Republik. Davon lassen sich jedoch die Bürger kaum noch blenden, erkennen sie doch, wer seine Pfründe bei Konzernen und Lobbyisten sucht (und findet) und wer selbstlos tätig die Interessen der Menschen vertritt.

So wandten sich – nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Anfragen im Sächsischen Landtag zur Situation im Transportgewerbe (Drucksachen 4/9777 bis 4/9791 >> zu den Anfragen wechseln), die in Zusammenarbeite mit Berufskraftfahrern entstand) nunmehr weitere  – Beschäftigte des Güterkraftverkehrs an Vertreter der örtlichen NPD. Anlaß sind anstehende Entlassungen der Berufskraftfahrer. Vom wirtschaftspolitischen Sprecher der NPD-Görlitz / Niederschlesien – Oberlausitz auf den Umstand angesprochen, daß einige doch in einer Gewerkschaft „organisiert” seien und wie die „Interessenvertretung” dort aussieht, gab es von Seiten der Berufskraftfahrer nur ein „müdes Lächeln”. Die Gewerkschaften „sitzen auch nur am Futtertrog des Systems, das auf Globalisierung und damit Ausbeutung ausgerichtet ist”, so die Aussage der von Entlassung bedrohten Beschäftigten.

Im Konkreten ging es bei dem Gespräch um anstehende Entlassungen und Unternehmensschließungen aufgrund osteuropäischer Billigkonkurrenz sowie den drastisch gestiegenen Preisen für Kraftstoffe. Da gerade osteuropäische Fuhrunternehmen nicht nur deutlich geringere Löhne zahlen, vielmehr auch mit wesentlich billigerem Diesel auf deutschen Straßen unterwegs sind, ist diese politisch motiviert hergestellte Kluft mittlerweile nicht mehr mit anderweitigen Einsparungen zu kompensieren.

Im Ergebnis des Gesprächs sicherte Torsten Hiekisch zu, einen Rechtsbeistand zu organisieren, der frei von politischen Einwirkungen der Globalisierungsextremisten ist. Die Kraftfahrer ihrerseits brachten ihre Zufriedenheit zum Ausdruck, daß sie endlich einen politischen Ansprechpartner gefunden haben, der einerseits – auch am Wochenende – ansprechbar ist, andererseits umgehend entsprechende Hilfe in Aussicht stellte.

Torsten Hiekisch (NPD) faßte das Gespräch mit den Worten zusammen: „Immer mehr Menschen erkennen, daß für die verfahrene Situation weder EU-Ausländer noch Angehörige aus Drittstaaten verantwortlich zu machen sind. Es ist eine kleine Gesellschaft, die sich die Pfründe teilt und in gegenseitiger Abhängigkeit steht. Der Wechsel von Hildegard Müller (CDU), der Staatsministerin und Vertrauten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), zum Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) spricht deutliche Bände, wie die Politik gestrickt ist.
Im konkreten Fall, der anstehenden Entlassung von Berufskraftfahrern, weil das beschäftigende Unternehmen die drastisch gestiegenen Kraftstoffpreise einerseits nicht mehr zahlen und andererseits bei den Minilöhnen osteuropäischer LKW-Fahrer nicht mithalten kann, zeigen sich die Auswirkungen der extremistischen Globalisierungspolitik. Sicher, hier handelt es sich um das Problem der strategischen politischen Ausrichtung deutscher Wirtschaftspolitik und es wäre fatal, die Arbeitgeber dafür verantwortlich zu machen, die selbst nur Opfer sind. Ziel wird es daher sein, einzelne Machenschaften der Auftraggeber zu analysieren und ggf. juristisch aufzuarbeiten. Hier werden wir entsprechende Hilfe für die Berufskraftfahrer und hiesigen Unternehmer leisten.”