Torsten Hiekisch (NPD): „Meinungsdiktatur durch Einschränkung der Pressefreiheit”
Dienstag 23. Dezember 2008
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„Pluralismus ist augenscheinlich nicht die Stärke dieser Gesellschaft”, so Torsten Hiekisch (NPD).
Hitler auf dem Titel der Deutschen Stimme (DS)? Unter der Überschrift „NPD-Zeitung bei toom aus den Regalen genommen” suggeriert die Sächsische Zeitung ihren Lesern, daß durch „Zivilcourage” und schnelles Handeln auf Hinweis eines nicht näher genannten Mannes die DS schnellstens aus dem Angebot herausgenommen werden konnte. Doch weder auf der Titelseite noch in der gesamten Ausgabe der aktuellen Deutschen Stimme ist ein Konterfei von Hitler zu finden. „Was den Lesern als Nachricht verkauft wird ist Propaganda in Reinkultur”, so Torsten Hiekisch (NPD).
Soviel steht fest: weder auf der Titelseite noch im Innenteil der aktuellen Ausgabe der Deutschen Stimme (DS) ist ein Konterfei von Hitler zu finden. Anders hingegen in der davor liegenden Ausgabe. Hier findet sich auf Seite 28 (von Titelseite also keine Spur) eine zeitgeschichtliche Darstellung über die Erstbesteigung der Eiger-Nordwand. In diesem Zusammenhang ließen sich die Bergsteiger damals mit der heute augenscheinlich immer noch meistdargestellten Person Hitler ablichten. Doch dieser Zusammenhang findet, wie man es von einer seriösen Berichterstattung erwarten sollte, keinerlei Erwähnung.
Es stellt sich die Frage, wie sich die Beseitigung von Druckschriften in eine Demokratie einpassen soll? Die Antwort könnte lauten, man läßt die entsprechenden Fakten – wie den Hintergrund des besagten Artikels – einfach außen vor. Damit jedoch erinnert dies an die schon im Mittelalter erfolgten Bücherverbrennungen, die sich bis in die Neuzeit ziehen. Mitnichten eine Erfindung – wie heute vielfach versucht wird darzustellen – des Dritten Reichs. Die USA taten sich schon 1917 hervor, als deutsche Druckschriften öffentlich verbrannt wurden. 1956 waren es die Druckschriften von Wilhelm Reich, Sohn jüdischer Eltern und Mitglied der KPD, die in den USA verbrannt wurden. Aber auch auf deutschem Boden kam es nach dem Weltenbrand zu Bücherverbrennungen, so u.a. 1962, als studentische Vertreter vor ihrer Einreise in die damalige DDR ihre mitgebrachten Bücher und Manuskripte auf diese Art und Weise beseitigen mußten.
Nun fand zwar keine öffentliche Verbrennung der Deutschen Stimme statt, davor scheint so mancher – sich als „Demokrat” fühlender – Zeit-„Genosse” noch zurückzuschrecken. Dennoch bleibt es im Ergebnis gleich. Dabei scheint es weniger um besagten Artikel der Erstbesteigung der Eiger-Nordwand zu gehen, wichtiger scheint für die Verantwortlichen eher zu sein, ein politisches Meinungsmonopol aufrecht zu erhalten. Daß nun selbst die Darstellung der damaligen Helden des Bergsteigens, die Erstbezwinger der Eiger-Nordwand, herhalten müssen, offenbart einen Zeitgeist, der an so manches totalitäres Regime erinnert.
Torsten Hiekisch (NPD), Kreisgeschäftsführer, sagte zu diesem Eklat: „Totalitäre Regime setzen auf Mittel von Monopolstrukturen der Medien. Anscheinend handelt es sich erneut um die Durchsetzung eines linksradikalen Totalitarismus. Daß dabei der Eindruck erweckt wird, daß einerseits besagtes Konterfei auf dem Titel zu sehen sei, andererseits der Fakt außen vor gelassen blieb, daß es sich um einen Tatsachenbericht der Erstbesteigung der Eiger-Nordwand handelt, also höchsten sportlichen Leistungen, läßt einen tiefen Einblick zu, welchen Stellenwert den Fakten eingeräumt wird. Augenscheinlich soll – durch wen auch immer – ein Medienmonopol geschaffen oder aufrecht erhalten werden, indem gezielt Zeitungen von den Bürgerinnen und Bürgern ferngehalten werden.
Die Deutsche Stimme (DS) ist eine freie Zeitung, herausgegeben durch den NPD-Parteivorstand. Weshalb die Sächsische Zeitung die Beteiligung der SPD nicht herausstellt, sei ihre Sache. Die NPD verwahrt sich jedoch, daß durch Weglassen von Fakten und Tatsachen augenscheinlich falsche Schlußfolgerungen durch die Leser gezogen werden sollen. Solche Art von Berichterstattung erinnert fatal an Machenschaften totalitärer Regime. Noch im Sommer beklagten sich westliche – auch deutsche – Journalisten, daß bei den Olympischen Spielen durch Einschränkung der Informationsfreiheit, also Zensur, deren Arbeit und Information behindert wurde. Nichts anderes jedoch stellt die Behinderung auf Vertrieb der Deutschen Stimme dar. Damit wird lediglich ein Medienmonopol geschaffen, das augenscheinlich einem linksradikalen Zeitgeist folgt. Wir verurteilen daher entschieden die Einschränkung der Pressefreiheit durch Be- und Verhinderung des freien Vertriebs der Deutschen Stimme.
Interessenten für die Deutsche Stimme können sich auch beim NPD-Kreisverband Görlitz / Niederschlesien-Oberlausitz melden. Gern bieten wir auch ein kostenfreies Probeexemplar an.”